Was an Weihnachten der Panettone, ist in der Osterzeit die Colomba.
Das Geheimnis einer guten Colomba beginnt beim Hefestock. Die Ur- oder Mutterhefe wurde über Jahre gepflegt, verbessert und erneuert und so weitergezüchtet, dass sie den Vorstellungen und hohen Qualitätsansprüchen der Firma Relanghe entspricht.
Zuerst werden Mehl, Mutterhefe, Eier, Butter und Rohrzucker zu einem ersten Teig verarbeitet, den man über Nacht quellen lässt. Nach bestandener Qualitätskontrolle wird der Teig geknetet und mit Rosinen und je nachdem mit Moscato d'Asti angereichert.
Anschliessend wir der Teig geteilt und geformt, so dass die Teigmasse die Form eines Balls annimmt, die „bolo" genannt wird. Danach kommt der Teig in eine feuchtwarme Gärkammer. Vor dem Backen wird eine gut durchmischte Glasurmasse aus Zucker, Eiweiss und Haselnüssen auf den Colomba gestrichen und Mandeln darüber verteilt. Nun ist er für den Backofen bereit, wo ein Colomba von 1 kg ca. 40 Minuten verbringt. Natürlich hängt die genaue Backdauer vom Gewicht ab. Nach dem Backen wird die Ostertaube gedreht und während 9 Stunden bei Zimmertemperatur von maximal 20° C abgekühlt. In dieser Phase verliert der Colomba nochmals an Feuchtigkeit, was schon während dem Backvorgang passiert ist. Bis er ganz abgekühlt ist und eingepackt wird, verliert er etwa 10% seines Gewichts. Jeder einzelne Colomba wird mit Liebe und Sorgfalt von Hand verpackt und mit einer farbigen Schleife versehen.
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